Großeinsatz am Nürnberger Hauptbahnhof

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Symbolbild: Einsatzwagen der Polizei
Symbolbild: Einsatzwagen der Polizei

NÜRNBERG. Seit Dienstagnachmittag (15.09.2020) sorgte ein 38-jähriger Mann für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Polizeibeamte konnten den psychisch auffälligen Mann am Mittwochnachmittag (16.09.2020) in Gewahrsam nehmen.

Am Dienstag teilten Passanten der Einsatzzentrale einen Mann mit, der eine Baustelle in der Nähe des Hauptbahnhofes betrat und auf einen der dort befindlichen Kräne gestiegen war.

Auf Ansprache der Polizisten reagierte der Mann sehr aggressiv. Er wurde mehrfach aufgefordert, vom Kran herabzusteigen, was er jedoch verneinte. Weiterhin gab er deutlich zu verstehen, dass er es nicht zulasse, dass sich Einsatzkräfte nähern. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden hinzugezogen. Unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wurde der Bereich um den Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

Speziell geschulte Gesprächsbeamte der Verhandlungsgruppe der mittelfränkischen Polizei nahmen Kontakt zu dem 38-Jährigen auf, der sich jedoch für weitere Gespräche nicht zugänglich zeigte. Mehrere Versuche, den Mann dazu zu bewegen, den Kran zu verlassen, schlugen fehl. Auch die Nacht zum Mittwoch verbrachte der 38-Jährige auf dem Kran.

Am frühen Mittwochnachmittag (16.09.2020) nahmen Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei den 38-Jährigen schließlich bei günstiger Gelegenheit in Gewahrsam. Er wird aufgrund seines Gesundheitszustandes in fachärztliche Behandlung übergeben.

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