Razzia des Zolls bei Paketdienstleistern führt zu 16 Strafverfahren

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Symbolbild: Blaulicht
Symbolbild: Blaulicht

Der Zoll hat nach einer groß angelegten Razzia bei Kurier-, Express- und Paketdienstleistern 16 Strafverfahren auf den Weg gebracht. Es gehe um Vorwürfe wie Betrug, illegalen Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel und Urkundenfälschung, teilte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Freitag in Bonn mit. Außerdem seien 36 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden, hier ging es um Beschäftigung ohne Arbeitsgenehmigung und nicht mitgeführte Ausweispapiere.

An der Razzia vor gut einer Woche waren mehr als 2200 Zöllner beteiligt. Sie prüften insgesamt rund 8000 Beschäftigte und in 250 Fällen die Geschäftsunterlagen von Unternehmen. Insbesondere sei es um die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern gegangen.

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