Kita-Schließungen auch bei steigenden Corona-Zahlen keine Option?

Symbolbild: Kinder in einer Kindertagesstätte
Symbolbild: Kinder in einer Kindertagesstätte

Erneute Kita-Schließungen sind aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) auch bei einer Beschleunigung der Corona-Pandemie keine Option. „Wir müssen alles Notwendige dafür tun, dass auch die Kindertagesbetreuung gesichert bleibt“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagsausgabe). Angesichts steigender Infektionszahlen warnte Landsberg, dass es in diesem Bereich zu einer Häufung von Ansteckungen kommen könnte. 

Erzieher müssten nun besonders unterstützt werden, sagte Landsberg. Nötig sei ein Konzept „mit nach Möglichkeit einheitlichen Regelungen und Maßnahmen in den Bundesländern“. Um den gestiegenen Anforderungen bei der Umsetzung von Hygienevorgaben und Regelungen gerade im Kita-Alltag gerecht werden zu können, schlug Landsberg sogenannte Alltagshelfer vor, „zusätzliche Hilfskräfte im nicht-pädagogischen Bereich“, die die Erzieher in den Kitas bei alltäglichen, nicht pädagogischen Arbeiten unterstützen. 

Sie sollten durch die Länder koordiniert und finanziert werden. Die Einführung solcher Helfer könnte nach Einschätzung des DStGB ein Element sein, das helfen könne, für die Zukunft eine flächendeckende Schließung von Kitas zu verhindern. Ein neuerlicher Lockdown wie zu Beginn der Pandemie in Schulen und Kitas müsse auf alle Fälle  verhindert werden. „Wir dürfen die Eltern nicht noch einmal im Regen stehen lassen und Kinder nicht schon zu Beginn ihrer Bildungskarriere benachteiligen“, warnte Landsberg. 

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