Positive Signale am Immobilienstandort Nürnberg auf der EXPO REAL in München

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Blick auf das Quelle-Gelände in Nürnberg - Bild: Janericloebe - CC BY-SA 3.0

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas zieht nach zwei Messetagen eine positive Bilanz: „Das Interesse der Investoren und Projektentwickler am Standort Nürnberg ist hoch. Büroneubauten werden häufig schon vor Fertigstellung veräußert. Das sieht man am Orange Campus und dem Tafelhofpalais. Aber freie Flächen für Neubauprojekte sind rar. Daher rücken Bestandsimmobilien immer mehr in den Fokus, die revitalisiert und wieder dem Markt zugeführt werden. Das ist wichtig für den Wirtschaftsstandort Nürnberg, da 80 Prozent unseres Bürobestands älter als 20 Jahre sind. Die Unternehmen suchen aber meist Gebäude, wo sie neue Arbeitskonzepte realisieren können.“

Eine solche Revitalisierung findet beispielsweise im Nürnberger Westen statt. Das ehemalige Versandzentrum der Quelle wird zu einer hochwertigen Mixed-Use-Immobilie entwickelt. Am ersten Messetag wurde der Mietvertrag für rund 40 000 Quadratmeter städtische Nutzungen von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der GerchGroup, unterzeichnet. Ein wichtiger Schritt für den Umbau dieses markanten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, das zehn Jahre leer stand und nun als „The Q“ Flächen für moderne Büros, Freizeiteinrichtungen, Wohnungen und Einzelhandel (begrenzt auf 18 851 Quadratmeter) bieten wird.

Auch im Süden geht es voran. Ende September erfolgte der Spatenstich für die Entwicklung eines urbanen Wohnquartiers mit 1 500 Wohneinheiten im ehemaligen Südbahnhof. Damit startet die Entwicklung des 100 Hektar großen Areals, das ab 2025 auch Standort der neuen Technischen Universität wird.

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