Beschäftigte von Karstadt Kaufhof demonstrieren in Berlin und Dortmund gegen Schließungen

Symbolbild: Galeria-Filiale am Alexanderplatz in Berlin

Beschäftigte des Kaufhauskonzern „Galeria Karstadt Kaufhof“ gehen am Freitag auf die Straße, um für den Erhalt von Filialen zu demonstrieren, die das Unternehmen schließen will. Kundgebungen sind in Dortmund und in Berlin geplant, wie die Gewerkschaft verdi am Donnerstag mitteilte. Nordrhein-Westfalen ist von den Schließungsplänen am stärksten betroffen: Hier sollen 18 Kaufhaus-Standorte und vier „Karstadt-Sports“-Filialen dichtmachen. In Berlin sollen sieben Warenhäuser schließen. 

Nach Dortmund hat Verdi für Freitag die Betriebsräte der insgesamt 22 betroffenen Häuser zu einem Austausch geladen; am Nachmittag ist eine Protestkundgebung in der Innenstadt geplant. In Berlin wollen Beschäftigte eine Menschenkette rund um die Filiale im Stadtteil Wedding bilden.

„Galeria Karstadt Kaufhof“, in der Corona-Krise ins Schlingern geraten, will 62 der gut 170 Kaufhäuser in Deutschland und bis zu 20 der 30 Sports-Filialen schließen. Mehr als 6.000 Beschäftigte sind davon laut Dienstleistungsgewerkschaft verdi betroffen. 

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