25.000 Euro Strafe möglich! Bayern nimmt Bauernhöfe nach Corona-Ausbruch in Mamming stärker ins Visier

Markus Söder - Bild: Peter Kneffel/Pool via Reuters
Markus Söder - Bild: Peter Kneffel/Pool via Reuters

Nach dem Corona-Ausbruch in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Niederbayern geht Bayern verschärft gegen Verstöße in der Landwirtschaft vor. Für Verstöße gegen Hygienekonzepte werde der Bußgeldrahmen von 5000 auf 25.000 Euro verfünffacht, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Außerdem werde in der Erntezeit nun die Kontrolldichte für die Betriebe erhöht. Alle Saisonarbeiter sollen verpflichtend getestet werden.

Söder kündigte an, die Intervalle für die Kontrolle der Betriebe zu verkürzen. Die Kontrollen seien unangemeldet Tag und Nacht möglich. Söder sagte zum Vorgehen der Behörden bei dem Betrieb in Mamming im Landkreis Dingolfing-Landau, die Reaktion sei „schnell und konsequent“ gewesen. Auf dem Hof waren 174 von 479 Erntehelfern positiv auf Covid-19 getestet worden. Der komplette Betrieb wurde unter Quarantäne gestellt.

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