Bleiben die Lichter an? Bei Galeria Karstadt Kaufhof könnten weitere Filialen erhalten bleiben

Symbolbild: Galeria-Filiale am Alexanderplatz in Berlin

Beim schwer angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof fallen einem Medienbericht zufolge womöglich weniger Standorte weg als ursprünglich angekündigt. Wie der „Spiegel“ am Freitag aus seiner aktuellen Ausgabe vorab berichtete, könnten nach Aussagen von Sachwalter Frank Kebekus weitere fünf bis sechs Filialen erhalten bleiben – zusätzlich zu den sechs Niederlassungen, die bereits als gerettet gelten. Ursprünglich sollten 62 der 172 Kaufhäuser in Deutschland abgewickelt werden. 

„Wir reden noch mit einigen Vermietern, und ich hoffe, dass wir am Ende weniger als 50 Standorte schließen müssen“, sagte Kebekus dem „Spiegel“. Dem Nachrichtenmagazin zufolge dürfte das traditionsreiche Karstadt-Haus auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil nun doch geöffnet bleiben. Der Eigentümer des Gebäudes hatte demnach angeboten, die Miete um rund eine Million Euro pro Jahr und damit um 15 Prozent zu reduzieren. 

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi könnten dadurch allein dort mehr als 400 Arbeitsplätze gerettet werden. Bundesweit sind durch die Schließungen laut Verdi fast 6000 Jobs in Gefahr. 

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