Nach Rassismusdebatte: Augsburger Hotel „Drei Mohren“ benennt sich um

Symbolbild: Rassismus
Symbolbild: Rassismus

Das Augsburger Hotel „Drei Mohren“ benennt sich nach einer Rassismusdebatte um. Künftig soll das Haus „Maximilian’s“ heißen, wie Hoteldirektor Theodor Gandenheimer der „Augsburger Allgemeinen“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch sagte. Der Name „Drei Mohren“ geht demnach auf drei abessinische Mönche zurück, die im 15. Jahrhundert in der damaligen Herberge Zuflucht gefunden haben sollen. Der Umbenennung sei ein längerer Prozess vorausgegangen.

„Wir sind ein internationales Haus mit internationalen Mitarbeitern und wollen uns für die Zukunft erfolgreich aufstellen“, sagte Gandenheimer. Die Bewegung „Black Lives Matter“ und die Debatte um rassistische Gewalt hätten den Denkprozess am Ende nur beschleunigt. Noch im Herbst hatte Gandenheimer der Zeitung zufolge gesagt, der Name stehe „nicht zur Diskussion“. Mohren ist ein veraltetes Wort für schwarze Menschen und gilt als rassistisch.

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AFP/Redaktion
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