Offenbar vergessenes Handy löst Sicherheitsalarm an Bord von Ryanair-Maschine aus

Symbolbild: Flugzeug von Ryanair
Symbolbild: Flugzeug von Ryanair

Wegen eines offenbar vergessenen Handys ist an Bord einer Ryanair-Maschine eine „Sicherheitsbedrohung“ ausgerufen worden, zwei Männer wurden vorübergehend unter britischem Anti-Terror-Recht festgenommen. Der 34-jährige Kuwaiter und der 48-jährige Italiener seien nach Aufklärung des Sachverhaltes wieder freigelassen worden, teilte die Anti-Terror-Polizei am Montag in London mit. Das Ryanair-Flugzeug war am Sonntag von britischen Kampfjets zum Flughafen London-Stansted eskortiert worden. 

Die Männer waren wegen eines „verdächtigen Gegenstands“ in der Flugzeug-Toilette nach der Landung der Maschine in Gewahrsam genommen worden. Andy Waldie von der Anti-Terror-Einheit Ersou erklärte am Montag, bei dem verdächtigen Gegenstand habe es sich letztlich um ein Mobiltelefon gehandelt. 

„Natürlich nehmen wir jeden Bericht über verdächtige Gegenstände oder verdächtiges Verhalten sehr ernst“, betonte Waldie. Im Fall des Flugs vom Sonntag habe es jedoch „keinen Anlass zur Sorge“ gegeben.

Nach Angaben eines Ryanair-Sprechers hatte die Besatzung der aus Wien kommenden Passagiermaschine eine Information über eine „mögliche Sicherheitsbedrohung“ an Bord bekommen, woraufhin der Pilot die britischen Behörden benachrichtigt habe. In der Folge schickte die Royal Air Force zwei Kampfjets des Typs Typhoon zu der Passagiermaschine und eskortierte sie zum Flughafen London-Stansted. 

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