Deutscher Schaustellerbund hält Weihnachtsmärkte bei entsprechender Planung für sicher

Symbolbild: Weihnachten
Symbolbild: Weihnachten

Der Deutsche Schaustellerbund hält Weihnachtsmärkte trotz Corona bei entsprechender Planung und Verzicht auf bestimmte Angebote für unbedenklich. Hygienekonzepte hätten ihre Wirkung schon bei vergleichbaren Veranstaltungen in verschiedenen Städten nachgewiesen, erklärte die Branchenorganisation am Montag in Berlin zur Vorlage einer eigenen Machbarkeitsstudie zum Thema. Auch bei Weihnachtsmärkten könne dieser Weg „erfolgreich“ sein.

Für problematisch hält der Verband laut seiner Machbarkeitsstudie vor allem „stark verdichtete Märkte“ mit hohen Besucherzahlen auf relativ kleiner Fläche sowie primär auf junge Leute ausgerichtete Angebote mit „Partystimmung“ oder „Après-Ski-Ambiente“. Auf diese sollte daher verzichtet werden, hieß es. Das Platzproblem ließe sich durch eine Vergrößerung auf weitere Straßen und Plätze lösen.

Ein weiterer Steuerungsfaktor sei die Zeit. So könnten Märkte an stark frequentierten Tagen eventuell eine Stunde eher schließen. Veranstaltungen könnten außerdem generell verlängert werden, um den Besucherstrom zu entzerren. Weniger verdichtete Märkte und auf Familien ausgerichtete Angebote seien dagegen unbedenklich. Der Verband verwies dabei auch auf die ökonomischen Folgen, die mit einer Absage von Weihnachtsmärkten in Innenstädten verbunden wären.

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