Irische Datenschutzkommission ermittelt gegen Online-Netzwerk Instagram

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Die irische Datenschutzkomission (DPC) ermittelt gegen das Online-Netzwerk Instagram wegen dessen Umgang mit Daten von Kindern. Wie ein Sprecher der DPC am Montag mitteilte, gibt es Bedenken, ob das Unternehmen die Daten der Kinder hinreichend schützt. Die Behörde untersucht in zwei separaten Verfahren die entsprechenden Geschäftspraktiken des zu Facebook gehörenden US-Unternehmens. 

Das Mindestalter für ein Konto bei Instagram ist 13 Jahre. Die britische Zeitung „Daily Telegraph“ berichtete am Sonntag, Instagram werde vorgeworfen, die Telefonnummern und E-Mail-Adressen von unter 18-Jährigen öffentlich zugänglich zu machen. Beide Untersuchungen erfolgen gemäß der seit Mai 2018 geltenden EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese ermöglicht es den Datenschutzbehörden unter anderem, Geldstrafen zu verhängen.

Da Facebook seinen europäischen Hauptsitz in Dublin hat, obliegt es dem irischen DPC, die Datenschutz-Grundverordnung durchzusetzen und mögliche Verstöße des Unternehmens zu ahnden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mit anderen Datenschutzbehörden in der EU abgestimmt. Facebook reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

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