Mitarbeiter von Kampfmittelräumdienst sollen illegal Waffen besessen haben

Symbolbild: Polizei
Symbolbild: Polizei

Acht Mitarbeiter des rheinland-pfälzischen Kampfmittelräumdiensts sollen illegal Schusswaffen und Munition besessen haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz leitete Ermittlungen gegen insgesamt drei ehemalige und fünf aktive Mitarbeiter wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Beschuldigten im Alter zwischen 32 und 74 Jahren sollen keine waffenrechtliche Erlaubnis besessen haben.

Am 8. September wurden die Privatwohnungen von vier Beschuldigten im Alter zwischen 53 und 74 Jahren und die Büros des Kampfmittelräumdiensts in Koblenz durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Beamten elf Schusswaffen, Kartuschen, Patronen und alte Zünder. Keiner der Beschuldigten habe sich bislang zu den Vorwürfen geäußert. Ermittelt wird gegen drei ehemalige und einen aktiven Mitarbeiter.

Zudem wurden beim Kampfmittelräumdienst die Spinde von vier weiteren aktiven Mitarbeitern durchsucht. Die Beamten beschlagnahmten Munition und eine verrostete Schusswaffe. Gegen diese vier Mitarbeiter ermittelt die Staatsanwaltschaft seit dieser Woche ebenfalls wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen kamen durch eine anonyme Anzeige ins Rollen.

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