Mutmaßlicher Täter in Mordfall von 1996 in Nordrhein-Westfalen verhaftet

Symbolbild: Festnahme durch die Polizei
Symbolbild: Festnahme durch die Polizei

Rund 24 Jahre nach dem Fund einer Männerleiche in einer Sandgrube nahe Duisburg haben Ermittler einen Tatverdächtigen identifiziert und verhaftet. Der mutmaßliche Täter aus dem Raum Aachen befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft, wie die Krefelder Polizei am Montag mitteilte. Die Identität des Opfers war erst kürzlich geklärt worden.

Im Dezember 1996 war in einer Sandgrube bei Rheurdt-Schaephuysen nahe Duisburg ein nackter Toter entdeckt worden. Bei dem Mann handelte es sich um einen 43-Jährigen aus Würselen, wie die Ermittler Anfang September aufdeckten.

Das Opfer war laut Beamten seinerzeit überraschend verschwunden, wurde jedoch nie als vermisst gemeldet. Angehörige gingen nach eigenen Angaben davon aus, dass er sich wegen finanzieller Probleme ins Ausland abgesetzt und den Kontakt abgebrochen habe. Erst die Veröffentlichung neuer rekonstruierter digitaler Bilder des Toten in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ und anderen Medien vor rund einem Jahr brachte die Ermittler auf die richtige Spur.

Durch einen Hinweis wurde eine Verbindung zu dem verschwundenen Mann aus dem Raum Aachen aufgezeigt. Letztlich bestätigte dann unter anderem ein DNA-Abgleich mit seinen Verwandten die Identität des Toten zweifelsfrei. Nach Überzeugung der Ermittler wurde er damals in seinem Wohnhaus getötet und in der Sandgrube abgelegt.

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