Deutsche wünschen sich fürs neue Jahr weniger Stress und mehr Zeit für Familie

Mit der ganzen Familie ein Brettspiel spielen, ist ein toller Zeitvertreib - Shutterstock / David Prado Perucha

Etwa die Hälfte der Deutschen hat im Corona-Jahr 2020 die Umsetzung der guten Vorsätze  schwieriger gefunden als sonst. Nur 19 Prozent der Befragten gaben in einer repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit an, dass ihnen die Umsetzung leichter gefallen sei, wie die Krankenkasse am Dienstag erklärte. Für 29 Prozent der Befragten hatten demnach Lockdown und Corona-Einschränkungen keinen Einfluss auf die Umsetzung ihrer guten Vorsätze.

Die eher geringe Erfolgsquote hält die Menschen der Erhebung zufolge aber nicht von neuen Vorsätzen für das Jahr 2021 ab: Stressabbau, mehr Zeit für die Familie und umweltfreundlicheres Verhalten führen laut Umfrage die Liste an.

65 Prozent der Befragten nahmen sich demnach vor, Stress zu vermeiden oder abzubauen. 64 Prozent wollen im kommenden Jahr mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. 63 Prozent der Befragten planen, sich umwelt- und klimafreundlicher zu verhalten. Der Klassiker „mehr Bewegung und Sport“ landet mit 60 Prozent auf Platz vier. 

Unterschiede bei den guten Vorsätzen zeigen sich laut Umfrage bei den verschiedenen Altersgruppen. Jüngere Menschen nehmen sich demnach zu 73 Prozent und damit besonders häufig vor, sich umweltbewusst zu verhalten. In der Altersgruppe 33 bis 44 Jahre wollen die Befragten zu 74 Prozent mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Bei den 45 bis 59-Jährigen steht der Stressabbau für 70 Prozent der Befragten an erster Stelle. Für Menschen ab 60 Jahren ist mit 59 Prozent wiederum umweltfreundliches Verhalten der meistgenannte Neujahrsvorsatz.

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