Papst: Beschäftigte im Vatikan müssen keine Sorge um ihre Arbeitsplätze haben

Vatikan-Staat in Rom
Vatikan-Staat in Rom

Die Angestellten des Vatikans müssen in der Corona-Pandemie nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten. „Ihr zählt am meisten“, sagte Papst Franziskus bei einer Weihnachtsansprache an die Adresse der rund 4000 Beschäftigten des Stadtstaates am Montag. Niemand solle seine Arbeit verlieren oder die „brutalen wirtschaftlichen Folgen dieser Pandemie“ erleiden, sagte der 84-Jährige. 

In dem Kirchenstaat gibt es keine Arbeitslosenversicherung. Trotz einbrechender Einnahmen erhielten die Beschäftigten bisher weiterhin ihre vollen Löhne.

Der Papst bekräftigte damit seine Position zu den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Diese habe „die Not der Armen und die große Ungleichheit, die in der Welt herrscht, offengelegt“, hatte Franziskus bereits im August gesagt. Er beklagte ein „größeres Virus“, das Virus der sozialen Ungerechtigkeit und Ungleichheit. 

In einer Ansprache an die Vertreter der Kurie nannte der Papst die Pandemie am Montag „eine beachtliche Bewährungsprobe“. Das Virus habe „die ganze Welt unterschiedslos getroffen“. Die Krise sei zugleich „eine große Chance, uns zu bekehren und wieder authentisch zu werden“. 

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