Endlich! Amsterdam will Touristen Zugang zu Coffeeshops verbieten – Bürgermeisterin sieht „Cannabis-Touristen“ als Ärgernis an

Symbolbild: Marihuana
Symbolbild: Marihuana

Die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, will Touristen den Besuch der berühmten Coffeeshops verbieten, wo Cannabis legal gekauft und konsumiert werden kann. Die holländische Hauptstadt zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an – jedoch nicht nur wegen ihrer schönen Häuser und Grachten. Sogenannte „Cannabis-Touristen“ seien zu einem Ärgernis für die Stadt geworden, sagte Halsema dem Fernsehsender NOS.

„Amsterdam ist eine internationale Stadt und natürlich wollen wir Touristen anziehen, aber wir möchten, dass sie wegen der Vielfalt, der Schönheit und der kulturellen Einrichtungen kommen“, sagte die Bürgermeisterin. In einem Brief an den Stadtrat schrieb Halsema, sie hoffe, Amsterdam als „Ort des sanften Drogentourismus“ weniger attraktiv zu machen. 

Die Droge Cannabis ist in den Niederlanden eigentlich verboten, doch der Besitz von weniger als fünf Gramm wurde 1976 im Zuge einer sogenannten Toleranz-Politik entkriminalisiert. In den Coffeeshops, von denen es nach Angaben des Gesundheitsministeriums in der Hauptstadt 166 gibt, darf Cannabis verkauft werden. 

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4 Kommentare

  1. Endlich? Nun ja… ein Grund mehr, es hierzulande – endlich – zu legalisieren. Aber daraus wird sehr wahrscheinlich auch nichts, man sehe die vielen Versuche von früher. Oder wenn, dann nur für einige Monate. Es ist ja auch nicht so, dass die „Cannabis-Touristen“ NUR deswegen dorthin reisen. Es ist ihnen durchaus bewusst, wie schön die Stadt ist.

    Desweiteren ist Amsterdam nicht die Hauptstadt der Niederlande, sondern Den Haag.

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  2. @Cookie: Amsterdam ist sehr wohl die Hauptstadt der Niederlande. Den Haag ist der Parlaments- und Regierungssitz der Niederlande und des Königreichs der Niederlande, jedoch nicht die Hauptstadt! Bitte erst informieren, dann schreiben.

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  3. Das wird nicht funktionieren!
    Da, die Niederlande dieses System entwickelt haben um die märkte zu trennen… weiche/harte drogen…
    Wenn der „nicht Holländer“ nichts mehr bekommt wird der starssenhandel explodieren wie es Amsterdam noch nicht erlebt hat…..
    Und es wird vermutlich so schlimm das 1970-1980 Kinderfasching dagegen waren…..was Harte drogen betrifft…
    Es kann nur durch Legalisierung funktionieren!
    Aber wer nich hören will wird sehen…… schade das in den Niederlanden stillstand herrscht und sich nichts, aber auch gar nichts zum positiven entwickelt ……. zu viel RECHTS in Europa….. wird und hat noch nie funktionieren !

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