NRW-Gesundheitsminister verteidigt Impfstrategie des Landes

Symbolbild: Impfung - Bild: TatianaMara via Twenty20
Symbolbild: Impfung - Bild: TatianaMara via Twenty20

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Corona-Impfstrategie des Landes verteidigt. „Ich finde, dass der Impfstart in NRW sehr wohl gelungen ist“, sagte Laumann am Dienstag in Düsseldorf. Rund 275.000 vermittelte Impftermine für über 80-Jährige in anderthalb Tagen zeigten, dass das System funktioniere.

Dass es am ersten Tag der Impfterminvergabe „ruckeln“ würde, sei klar gewesen. Auch die Strategie, zuerst die Menschen in Altenheimen zu impfen, sei nach wie vor richtig und eine „zwingende Notwendigkeit“ gewesen. Dort gebe es immer noch am meisten Corona-Ausbrüche und am meisten Todesfälle. Bis die Gruppe der über 80-Jährigen mit beiden Impfungen versorgt sei, werde es voraussichtlich noch 14 Wochen dauern.

Bei der am Montag begonnenen Vergabe von Impfterminen per Telefon und online war es wegen überlasteter Server immer wieder zu Problemen gekommen. Die SPD-Fraktion in NRW warf der Landesregierung daraufhin vor, ein „Impfchaos“ angerichtet zu haben.

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