Anklage gegen Bankvorstand in Bayern wegen Unterschlagung von 1,8 Millionen Euro

Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit
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Wegen Unterschlagung einer Millionensumme hat die Staatsanwaltschaft Hof Anklage gegen einen früheren Vorstand der Raiffeisenbank Emtmannsberg erhoben. Der 51-Jährige soll zwischen 2015 und 2019 durch Kassenentnahmen und Falschbuchungen insgesamt 1,76 Millionen Euro bei der Bank abgezweigt haben, wie die Ermittlungsbehörde am Dienstag mitteilte. Mit dem Geld soll er sich zwei Immobilien finanziert und seine Lebenshaltungskosten bestritten haben.

Von dem veruntreuten Betrag soll der Manager außerdem einem Bekannten aus Bayreuth rund 225.000 Euro zugesteckt haben, der 46 Jahre alte Geschäftsmann habe einen erheblichen Finanzbedarf gehabt. Der ehemalige Bankvorstand ist wegen Untreue in 38 tatmehrheitlichen Fällen angeklagt, sein Freund wegen vorsätzlicher Geldwäsche in sechs tatmehrheitlichen Fällen. Der Prozess gegen die beiden Männer soll vor dem Landgericht Hof stattfinden.

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AFP/Redaktion
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