Zwei Verletzte bei Überfall auf Geldtransporter in Berlin

Berliner Polizei
Berliner Polizei

Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter sind am Berliner Kurfürstendamm am Freitag zwei Menschen verletzt worden. Gegen 10.00 Uhr waren zwei Wachleute gerade dabei, einen Geldautomaten zu befüllen, als ein Fahrzeug vorfuhr, wie ein Polizeisprecher sagte. Mehrere bewaffnete Täter stiegen aus und überfielen die Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts. Anschließend flüchteten die Täter mit der Beute in einem weißen Auto. Die Verletzten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Auf einem Video im Internet war zu sehen, wie vier Männer in orangefarbenen Arbeitsanzügen Geldkassetten in einen großen weißen Sack packten. Ein Mann lag neben dem Geldtransporter am Boden. In einem weiteren Video war zu sehen, wie die Täter den Sack anschließend in den Kofferraum eines vorgefahrenen Autos warfen und davonfuhren. Später fanden die Ermittler ein ausgebranntes Fahrzeug im Stadtteil Schöneberg. Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Tat hätten sich „verdichtet“, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts wurden laut Polizeiangaben mit Reizgas verletzt und konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Wie die Täter darüber hinaus bewaffnet waren, war zunächst unklar. Auch wie viel Beute sie bei dem Überfall machten, stand nicht fest. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Anzeige



Jetzt Rezepte einreichen und gewinnen!

Avatar-Foto
Über Redaktion des Nürnberger Blatt 39459 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.