Tatverdächtiger nach Messerangriff in Vancouver des Mordes beschuldigt

Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit
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Nach einem tödlichen Messerangriff in der westkanadischen Stadt Vancouver ist der mutmaßliche Täter des Mordes beschuldigt worden. Ob es mögliche Verbindungen zwischen dem 28-Jährigen und seinen Opfern gebe, sei noch unklar, teilte die Polizei am Sonntag mit, ohne Angaben zum möglichen Tatmotiv zu machen. Bei dem Angriff war am Samstag eine Frau getötet worden, sechs weitere Menschen wurden verletzt. 

Augenzeugenberichten zufolge stach der mutmaßliche Täter am Samstag wahllos auf Menschen in und anschließend außerhalb einer Stadtbibliothek ein. Nachdem er sich laut einem von mehreren kanadischen Sendern verbreiteten Video selbst mit dem Messer ins Bein stach und zusammenbrach, konnte er von mehreren Polizisten festgenommen werden. 

Laut Polizei war wegen der Verletzung ein chirurgischer Eingriff notwendig. Anschließend wurde der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft genommen. 

Am Sonntag legten Passanten vor der Bibliothek im nördlichen Stadtteil Lynn Valley Blumen nieder, um der getöteten Frau zu gedenken. 

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