Drei mutmaßliche internationale Drogenhändler in NRW festgenommen

Symbolbild: Polizei
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Bei einer Razzia wegen des Verdachts auf internationalen Drogenhandel sind drei Tatverdächtige in Köln und Remscheid festgenommen worden. Durchsucht wurden am Donnerstag unter anderem elf Wohnobjekte und Schließfächer in Nordrhein-Westfalen und im spanischen Cadiz, wie die Kölner Staatsanwaltschaft am Donnerstag gemeinsam mit der Polizei und dem Zoll mitteilte. Zeitgleich sei der 37-jährige mutmaßliche Kopf der Drogenbande in Cadiz festgenommen worden.

Bei den in Deutschland festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um Männer im Alter von 24, 47 und 48 Jahren. Die Ermittler beschlagnahmten den Angaben zufolge neben einer professionellen Cannabisplantage mit rund 240 Pflanzen etwa 80 Kilogramm Marihuana, scharfe Munition, mehrere tausend Euro Falschgeld, mehr als 60.000 Euro Bargeld sowie drei Autos. Gegen die Beschuldigten lägen zudem Beschlüsse zur sogenannten Vermögensabschöpfung in Höhe von mehreren Millionen Euro vor.

Die sechsköpfige deutsch-türkische Bande soll seit etwa einem Jahr insgesamt mehr als 1,5 Tonnen Marihuana sowie Haschisch im Wert von über fünf Millionen Euro von Spanien nach Deutschland und ins benachbarte Ausland geschmuggelt und verkauft haben. Den beiden Kölnern wird vorgeworfen, die Schmuggelfahrten koordiniert zu haben. Dabei sollen die Drogen als Reinigungsmittel- oder Kühlschrankverpackungen getarnt nach Deutschland gebracht worden sein. Die beiden Männer sollen außerdem mit Waffen gehandelt haben.

Bereits im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge ein damals 43-jähriger deutscher Drogenkurier mit rund 190 Kilogramm Haschisch sowie ein 44 Jahre alter türkischer Staatsbürger mit 240 Kilogramm Marihuana in Frankreich festgenommen.

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AFP/Redaktion
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