Ifo-Chef fordert Verschärfung der Corona-Maßnahmen – Fuest: „Sonst bleiben wir im Jojo-Lockdown“

Clemens Fuest - Bild: Deutsche Bundesbank/Bert Bostelmann
Clemens Fuest - Bild: Deutsche Bundesbank/Bert Bostelmann

Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, fordert eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen. „Wir müssen die sozialen Kontakte reduzieren, damit wir die Infektionen herunterbringen, denn sonst wird es auch keine nachhaltige wirtschaftliche Erholung geben“, sagte der Präsident des Forschungsinstitus am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix. Ob die Kontaktreduzierung durch Schließung des Einzelhandels oder der Schulen erreicht werde, sei letztlich eine politische Entscheidung.

Es sei fatal, dass die Politik die Osterferien habe vorbeiziehen lassen, ohne diese für eine Reduzierung der sozialen Kontakte zu nutzen, kritisierte Fuest. Ohne schärfere Maßnahmen bleibe Deutschland „im Jojo-Lockdown, in den uns die Politik jetzt leider geführt hat, weil sie eben nicht viel früher eine überzeugende Strategie eingeschlagen hat“, so der Ifo-Chef. 

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AFP/Redaktion
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