Edler Tropfen aus dem All wird versteigert

Symbolbild: Weinflasche - Bild: nina_p_v via Twenty20
Symbolbild: Weinflasche - Bild: nina_p_v via Twenty20

Überirdischer Tropfen für eine Million Dollar zu haben: Das New Yorker Auktionshaus Christie’s versteigert eine Flasche Rotwein aus dem angesehenen Weingut Château Petrus bei Bordeaux, die auf der Internationalen Raumstation (ISS) einer besonderen Reifezeit ausgesetzt war. Der Schätzpreis liegt bei umgerechnet 830.000 Euro. Sollte er tatsächlich erzielt werden, wäre es die teuerste Weinflasche der Welt.

Der Wein des Jahrgangs 2000 gehört zu insgesamt zwölf Grand Crus, die erst im Januar nach 14 Monaten von der ISS auf die Erde zurückgekehrt waren. Tests am Institut für Weinwissenschaften der Universität Bordeaux ergaben, dass sie auch im All Spitzenweine blieben, wenngleich sich ihre Farbe und einige Duft- oder Geschmacksnoten verändert hatten.

Der galaktische Wein ist nicht Teil einer öffentlichen Auktion. Vielmehr handelt es sich um eine private Versteigerung, bei der Käufer und Preis – falls erwünscht – unter Verschluss bleiben. Der Erlös soll in die Finanzierung zukünftiger Weltraummissionen fließen, die sich mit Agrar-Forschung befassen.

Petrus-Weine sind mit die teuersten der Welt. Eine Flasche kostet in der Regel mehrere tausend Euro. Der bisherige Höchstpreis für eine 0,75-Liter-Flasche Wein wurde 2018 bei Sotheby’s erzielt: Damals wechselte eine Flasche Romanée-Conti Jahrgang 1945 für 558.000 Dollar den Besitzer.

Anzeige

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 25543 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.