Senioren kritisieren Filialsterben bei Banken und Sparkassen

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Die Senioren-Union hat die tausendfache Schließung von Bankfilialen und Sparkassen scharf kritisiert. Trotz aller wirtschaftlichen Zwänge dürften die Verantwortlichen nicht den Versorgungsauftrag für die Bevölkerung vergessen, erklärte die Senioren-Union der CDU am Dienstag.

„Ich habe Verständnis für den wachsenden Kostendruck der Geldinstitute“, erklärte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff. „Wenn aber die letzte Filiale im Dorf geschlossen ist und auch kein überfallgesicherter Geldautomat mehr zur Verfügung steht, dann müssen nicht nur Ältere weite Strecken zurücklegen, um an Bargeld zu kommen.“

Er verwies darauf, dass viele Bürger nicht über die Technik zum Home-Banking verfügten. Sei seien daher auf Bankschalter und Geldautomaten in der Nähe angewiesen. Vor allem die kommunalen Sparkassen und Volksbanken seien in der Pflicht, die Grundversorgung der Älteren vor Ort zu sichern.

Bankenpräsident Hans-Walter Peters hatte jüngst die Schließung von Filialen angekündigt, da sich viele Kunden im Lockdown an den Online-Kontakt gewöhnt hätten. Schon vor der Corona-Pandemie war die Zahl der Zweigstellen gesunken und betrug im Jahr 2019 noch 26.660.

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