Spahn mahnt angesichts rückläufiger Inzidenzen zur weiteren Vorsicht

Jens Spahn - Bild: BMG/Thomas Ecke
Jens Spahn - Bild: BMG/Thomas Ecke

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt angesichts der rückläufigen Corona-Neuinfektionen vor zu forschen Öffnungsschritten. Die Kombination aus sinkenden Inzidenzen und steigendem Impftempo sei gut, sagte Spahn am Freitag beim Besuch der Bundeswehr-Apotheke. Wenn sich diese Entwicklung fortsetze, „kann das ein guter Sommer werden“, sagte der Minister. „Wichtig ist, dass wir sie halten.“

Die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner rutschte erstmals seit langem unter die 100er-Marke und sank nach Angaben vom Freitag auf den Wert von 96,5. Spahn verwies darauf, dass die Werte in den einzelnen Regionen noch sehr unterschiedlich seien. Einige Landkreise im Norden lägen bereits bei einer Inzidenz von unter 35, andere lägen noch über 200.

Wenn es nun etwa in der Gastronomie zu Öffnungen komme, solle dies zuerst in den Außenbereichen geschehen. Spahn sprach dabei auch von kleinen Konzerten und Fußballspielen. Diese könnten testgestützt und in kleiner Anzahl stattfinden.

Die Innengastronomie solle erst bei einer Inzidenz von unter 50 wieder starten, fügte Spahn hinzu. Dort säßen Menschen ohne Maske länger auf engem Raum zusammen. „Das ist genau die Mischung, die es diesem Virus leicht macht, sich zu verbreiten“, sagte der Minister.

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