Umwelt- und Klimaschutz für Deutsche wichtigstes Thema

Klimaschutz
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Der Umwelt- und Klimaschutz ist für die Deutschen im Vorfeld der Bundestagswahl das wichtigste Thema. 28 Prozent der Befragten nannten diesen Bereich im aktuellen ARD-„Deutschlandtrend“ an erster oder zweiter Stelle. Mit deutlichem Abstand und Anteilen von jeweils 19 Prozent folgten gleichauf die Themen Zuwanderung, soziale Ungerechtigkeit sowie die Corona-Pandemie und ihre Folgen.

Sobald es um den eigenen Geldbeutel geht, werden viele beim Klimaschutz allerdings zögerlicher. So lehnte eine klare Mehrheit von 75 Prozent höhere Benzinpreise ab. Dass generell Produkte, Güter und Dienstleistungen entsprechend des bei der Herstellung anfallenden CO2-Ausstoßes verteuert werden, finden dagegen 47 Prozent grundsätzlich richtig, für 45 Prozent geht auch dies in die falsche Richtung.

Bei Flugreisen finden sogar 65 Prozent höhere Preise mit Rücksicht auf den Klimaschutz gerechtfertigt, nur 31 Prozent sind dagegen. Eine eindeutige Mehrheit von 58 Prozent würde auch ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen begrüßen, 40 Prozent sind hier anderer Meinung. Einen Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Elektroautos befürworten dagegen 37 Prozent, während 57 Prozent dies ablehnen.

Geteilter Meinung sind die Deutschen bei der Verteuerung von Lebensmitteln wie Fleisch, Milch, Wurst, Eiern und Käse. 48 Prozent fänden dies laut der Umfrage des Instituts infratest dimap richtig, eine etwa ebenso große Gruppe fände das falsch.

Eine klare Mehrheit von 66 Prozent unterstützt einen weiteren Ausbau der Windenergie und zwar auch dann, wenn dafür Windkraftanlagen in ihrer Nähe gebaut werden sollen. 28 Prozent finden dies nicht gut.

Für die Umfrage befragte infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1316 Bürgerinnen und Bürger. Die Fehlerquote wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

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