VW-Führungskräfte können vorerst keine Elektro-Dienstwagen bestellen

Volkswagen - Bild: Volkswagen AG
Volkswagen - Bild: Volkswagen AG

Wegen des Booms bei Elektro-Autos können VW-Führungskräfte diese vorläufig nicht mehr als Dienstwagen bestellen. Angesichts der explodierenden Nachfrage habe der Markenvorstand von Volkswagen beschlossen, dass die gut 18.000 Führungskräfte des Autoherstellers vorübergehend keine reinen Batteriefahrzeuge mehr erhalten, berichtete das Magazin „Spiegel“. Wer ein neues Fahrzeug brauche, solle stattdessen entweder einen Plug-in-Hybrid oder einen herkömmlichen Verbrenner ordern.

Die E-Auto-Produktion laufe derzeit auf Volllast, heißt es dem Magazin zufolge in einem internen Schreiben des Unternehmens an Dienstwagen-Berechtigte. „Daher verlängern sich aktuell deutlich die Lieferzeiten unserer Fahrzeuge.“ Das Angebot elektrifizierter Dienstwagen müsse deshalb bis ins vierte Quartal beschränkt werden.

Im August 2020 hatte der Konzern seine Manager noch dazu aufgerufen, möglichst CO2-freundliche Dienstwagen auszuwählen. Wer dennoch ein Benzin-, Diesel- oder Hybridfahrzeug bestellte, musste als Ausgleich 15 Euro pro Monat bezahlen. Diesen „CO2-Kompensationsbeitrag“ setzt VW jetzt ebenfalls vorerst aus.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass bereits mehr als 7000 Dienstwagen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter elektrifiziert seien. Das gesetzliche CO2-Ziel für diese Flotte werde deshalb 2021 auf jeden Fall erreicht.

Anzeige

Anzeige

Über AFP/Redaktion 28235 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.