1,2 Millionen Voi-Fahrten in 2022: E-Scooter in Nürnberg besonders beliebt

Voi-Scooter
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Im Jahr 2022 konnte der E-Scooter-Anbieter „Voi“ 1.231.794 Fahrten allein im Nürnberger Betriebsgebiet verzeichnen. Bundesweit konnten mehr als 24,5 Millionen „Voi“-Fahrten gezählt werden – Nürnberg machte damit rund fünf Prozent aller Fahrten aus. Mit 80.627 Fahrern sind knapp elf Prozent der Menschen in Nürnberg mindestens einmal auf einem E-Scooter von „Voi“ unterwegs gewesen, so der Anbieter.

Besonders beliebt sind „Voi“-Scooter demnach in Frankfurt am Main: Rund 125.000 Nutzer nutzten dort im vergangenen Jahr Mobilitätsdienste von Voi, was umgerechnet 16 Prozent der Bevölkerung entspricht. Die zahlenmäßig meisten „Voi“-Nutzer – insgesamt fast 300.000 Personen – lassen sich in der Bundeshauptstadt Berlin finden. 

Nürnberger mit besonders vielen Fahrten

Mit umgerechnet 2,4 Fahrten pro Nürnberger werden „Voi“-Scooter in der Stadt an der Pegnitz wesentlich häufiger genutzt als im Bundesdurchschnitt. 1,5 Fahrten verzeichnet der Mikromobilitätsanbieter im Mittel hochgerechnet auf die Anwohner der bedienten Städte. Summiert legten die Nürnberger im zurückliegenden Jahr damit eine Gesamtstrecke von mehr als 2,1 Millionen Kilometern zurück. In Erdumrundungen gezählt, haben sich Nürnberger damit gemeinsam rund 52,1 mal um den Globus bewegt. “Die Zahlen verdeutlichen uns ganz klar, dass E-Scooter fest im Nürnberger Mobilitätsmix angekommen sind. Wir sind überzeugt, dass Mikromobilität – richtig eingesetzt – einen wichtigen Beitrag für die Verkehrswende in Deutschland leistet”, meint Stephan Bölte, Deutschlandchef von Voi.

Das Jahr 2023 bringt mehr Ordnung und Sicherheit 

“Insgesamt war 2022 ein erfolgreiches Jahr für uns – deutschlandweit und auch in Nürnberg”, ergänzt Stephan Bölte. “Uns ist aber auch bewusst, dass hinsichtlich Parken und Verkehrssicherheit noch große Schritte zu gehen sind, um das volle Potential von Mikromobilität zu entfalten. Für das Jahr 2023 haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt, die Ärgernisse der Vergangenheit sukzessive zu beseitigen.” 

Voi ergreift bereits eine Vielzahl an Maßnahmen, um für mehr Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen. So hat Voi unter anderem die Foto-Funktion eingeführt, mit der der Fahrer ein Parkfoto seines abgestellten E-Scooters in die „Voi“-App hochladen muss. Die Bilder werden dann analysiert und Fahrer von falsch geparkten E-Scootern erhalten eine Warnung.

Kommt es dennoch zu Behinderungen, sorgen sogenannte Hunter in der Fläche dafür, dass falsch geparkte oder umgekippte Scooter ordnungsgemäß abgestellt werden. „Wir möchten auch in Nürnberg weitere erlebnisorientierte Ansätze erproben, um die Akzeptanz der Präsenz von E-Scootern im öffentlichen Raum zu steigern“, meint Bölte. “Wir erwarten, dass das für 2023 geplante Ausschreibungsverfahren im Nürnberger Stadtgebiet weitere Ordnung schaffen wird. Ausschreibungsverfahren und die Begrenzung der Anbieterzahl in einer Stadt ermöglichen eine enge und kooperative Zusammenarbeit zwischen der jeweiligen Stadt und den ausgewählten Anbietern. Wir freuen uns darauf, uns darum zu bewerben, unserer Vision in Nürnberg mit einem nachhaltigen und ausgewogenen Mikromobilitätskonzept einen Schritt näher zu kommen.”

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