Mit einer neuen Staffel der Reportagereihe „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ widmet sich Paul Ronzheimer ab Dienstag, 24. Februar 2026, zentralen gesellschaftlichen Debatten. Zum Auftakt um 20:15 Uhr in SAT.1 steht das Bürgergeld im Fokus. Ronzheimer besucht unter anderem den 25-jährigen Yannis aus Hannover, der seit längerer Zeit ohne Arbeit ist. Auf seinem T-Shirt steht „Arbeitsloser des Jahres“.
Im Gespräch thematisiert Ronzheimer Vorwürfe wie „Sozialschmarotzer“ oder „dem Staat auf der Tasche liegen“. Yannis zeigt sich davon unbeeindruckt.
Zwischen Leistungsbezug und Erwerbsarbeit
Dem stellt die Reportage den 21-jährigen Gleisbauer Hussein aus Gelsenkirchen gegenüber. Er beginnt seinen Arbeitstag früh am Morgen. In Gelsenkirchen beziehen nach Angaben der Sendung 21,7 Prozent der Bevölkerung Mindestsicherung – bundesweit der höchste Wert unter deutschen Städten.
In Eschweiler begleitet Ronzheimer Behörden bei einer Razzia gegen mutmaßlichen Sozialbetrug. In Köln bietet er Bürgergeldempfängern vor einem Jobcenter bezahlte Arbeit an.
Politische Einordnung im Talk
Im Anschluss an die Reportage konfrontiert Ronzheimer Manuela Schwesig mit seinen Rechercheergebnissen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern war an der Einführung des Bürgergelds unter der Bundesregierung von Olaf Scholz beteiligt. Thema ist eine Bilanz drei Jahre nach Inkrafttreten der Reform.
Fünf Themen bis Ende März
Die neue Staffel umfasst fünf Folgen zu den Themen „Bürgergeld“, „Jugendkriminalität“, „Bürokratie-Wahnsinn“, „Migrations-Wende“ und „Die Rechte Mitte“. Die Ausstrahlung erfolgt dienstags um 20:15 Uhr in SAT.1 sowie im Stream bei Joyn.
Produziert wird die Reihe von i&u Studios GmbH im Auftrag von SAT.1.



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