Bundesregierung will offenbar Kindergeld und Freibeträge anheben

Bundestag der Bundesrepublik Deutschland
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Die Bundesregierung will offenbar noch in diesem Monat eine Reihe von steuerlichen Entlastungen auf den Weg bringen, von denen insbesondere Familien profitieren sollen. Nach Informationen des „Handelsblatt“ vom Donnerstag summiert sich das Entlastungsvolumen im kommenden Jahr auf sieben Milliarden Euro und bis einschließlich 2024 auf insgesamt 42,5 Milliarden Euro. Das Kindergeld solle zum Jahreswechsel um 15 Euro steigen, auch der Kinderfreibetrag solle erhöht werden.

Dies geht nach Informationen des „Handelsblatt“ aus dem Referentenentwurf für ein zweites Familienentlastungsgesetz hervor, der am 29. Juli im Kabinett beschlossen werden solle. Auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zitierte aus dem Entwurf des Bundesfinanzministeriums. Eine Ministeriumssprecherin wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren.

Die Kinderfreibeträge in der Einkommensteuer sollen laut „Handelsblatt“ um 576 Euro auf 8388 Euro aufgestockt werden. Auch der Grundfreibetrag solle zum Jahreswechsel steigen – um 288 Euro auf dann 9696 Euro.

Ebenfalls steigen soll demnach die Einkommensgrenze, aber welcher der Spitzensteuersatz von 42 Prozent fällig wird: Derzeit liegt die Grenze bei 57.052 Euro, sie soll auf 57.919 Euro steigen. 

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