Untersuchungshäftling in Brandenburg begeht kurz vor Prozessbeginn Selbstmord

Symbolbild: Gefängnis
Symbolbild: Gefängnis

In der Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg in Neuruppin hat sich in der Nacht zum Donnerstag ein 31-jähriger Untersuchungsgefangener das Leben genommen. Er sei beim Aufschluss der Zelle um kurz nach 06.00 Uhr morgens tot aufgefunden worden, wie das brandenburgische Justizministerium mitteilte. Im Tagesverlauf hätte die Hauptverhandlung in seinem Fall beginnen sollen.

Der Mann saß demnach seit April wegen des Verdachts eines räuberischen Diebstahls in Untersuchungshaft. Das Justizministerium leitete nach eigenen Angaben eine Überprüfung der Umstände des Suizids ein.

Wir haben uns entschieden über eine ein mögliches Suizidereignis und Depressionen zu berichten. Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 / 111 0 111. Bitte zögere nicht dort anzurufen, wenn Du Hilfe benötigst!

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