Zahl der Rechtsradikalen im Umfeld der Hamburger AfD wächst offenbar weiter

Symbolbild: Extremist
Symbolbild: Extremist

Nach aktuellen Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes hat sich die Anzahl der bekennenden „Flügel“-Sympathisanten in der Landes-AfD seit Juni vervierfacht. Mittlerweile seien rund 40 Menschen dem „Flügel“ zuzurechnen, erklärte der Hamburger Verfassungsschutz am Freitag. Damit erhöhe sich das Personenpotenzial der Rechtsextremisten in der Hansestadt von 330 im Jahr 2019 auf nun 380. Die Hamburger AfD-Fraktion unterhält demnach auch Verbindungen zur rechtsextremistischen „Identitären Bewegung“ und dem Hamburger Ableger der „Querdenken“-Bewegung.

Der „Flügel“ war im März dieses Jahres vom Bundesverfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuft worden und hatte sich daraufhin offiziell aufgelöst. Im Juni hatte der Hamburger Verfassungsschutz angekündigt, die Strukturen der Organisation weiter aufzuklären. Laut der Behörde gehen die Verfassungsschützer davon aus, dass der Zusammenschluss weiter besteht. 

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