21-Jähriger nach Unfall mit drei Toten in Berlin in Untersuchungshaft

Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit
Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit

Gegen den mutmaßlichen Verursacher eines Verkehrsunfalls mit drei Toten in Berlin ist ein Haftbefehl vollstreckt worden. Der 21-Jährige habe sein Auto im Stadtverkehr auf mehr als 150 Stundenkilometer beschleunigt und den Unfall verursacht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Bei dem Unfall Anfang Februar waren drei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren ums Leben gekommen.

Laut Generalstaatsanwaltschaft soll der 21-Jährige in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Der Wagen prallte demnach mit hoher Geschwindigkeit gegen Straßenbäume, wurde in zwei Teile gerissen und geriet in Brand. Ein Insasse verstarb noch am Unfallort, ein weiterer wenig später im Krankenhaus. Ein dritter Mitfahrer erlag wenige Tage später ebenfalls seinen schweren Brandverletzungen.

Ein Haftbefehl gegen den 21-jährigen Fahrer war wegen Zweifeln am dringenden Tatverdacht und wegen fehlender Haftgründe zunächst abgelehnt worden. Nach einer Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft wurde dem Haftbefehl wegen eines verbotenen Autorennens und fahrlässiger Tötung in drei Fällen aber nun stattgegeben.

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 23148 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.