Für Konstantin Wecker war Zeit im Gefängnis „ein Segen“

Konstantin Wecker - Bild:Monster4711, CC0, via Wikimedia Commons
Konstantin Wecker - Bild:Monster4711, CC0, via Wikimedia Commons

Der Liedermacher Konstantin Wecker empfindet seine Zeit im Gefängnis wegen Kokainbesitzes rückblickend als „einen Segen“. „In meinem Fall war die Verhaftung meine einzige und letzte Chance, von meiner Sucht loszukommen“, sagte der 73-Jährige dem Magazin „Zeit Verbrechen“ vom Dienstag. Damals habe er sich einen Herzinfarkt gewünscht, damit er in eine Klinik eingewiesen werde. „Ich wusste, allein komme ich nicht mehr raus aus dem Elend.“

Seine Gesetzesübertretungen hätten bereits im jungen Alter angefangen und seien eigentlich immer nur ein Versuch gewesen, „frei zu leben“. Kurz nach dem Abitur habe er mit einem Freund sein Zuhause verlassen, um ein „anarchistisches System“ auf einer Nordseeinsel aufzubauen. Eine Zeitlang habe er auch sein Leben als Hoteldieb bestreiten wollen.

Anzeige

FLASH TV – Immer gut informiert!

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 19125 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.