Umfrage: Umwelt- und Klimaschutz entscheidendes Kriterium bei Bundestagswahl

Klimaschutz
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Umwelt- und Klimaschutz sind laut einer Umfrage im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF für die Bundesbürgerinnen und -bürger zentrale Kriterien für ihre Entscheidung bei der Bundestagswahl Ende September. Das Thema „Natur, Umwelt und Klima“ gehörte in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey für 38,2 Prozent der Befragten zu den drei politischen Themen, die für sie bei der Wahl für eine Partei entscheidend sind, wie der WWF am Freitag mitteilte. Auf höhere Werte kamen „Soziale Gerechtigkeit“ sowie „Wirtschaft und Arbeit“.

Der WWF wertete die Zahlen als Beleg für die hohe Bedeutung des Klimaschutzes für die Wahlentscheidung und die Politik der künftigen Bundesregierung. „Dass sich die Sorge um Umwelt- und Klimaschutz in einem von Corona geprägten Umfeld so hoch einordnet, zeigt, dass die Menschen wissen: Wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und Gesundheitsschutz haben wir in Zukunft nur, wenn wir die Klimakrise ausbremsen und Natur wieder besser schützen“, zeigte sich WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich überzeugt.

Die Umweltschutzorganisation mahnte alle Parteien, in der kommenden Legislaturperiode beim Umwelt- und Klimaschutz voranzukommen. „In den vor uns liegenden Jahren müssen wir unsere Wirtschaft umbauen zu einer nachhaltigen, kreislaufbasierten und kohlenstofffreien Produktionsweise“, forderte Heinrich. Deutschland könne das, „nun müssen die Parteien auch wollen“. 

Für die Umfrage im Auftrag des WWF zu den zentralen politischen Themen für die Stimmabgabe bei der Bundestagswahl befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey zwischen dem 19. Januar und dem 22. Februar 5032 Menschen. Die Ergebnisse sind demnach repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren, der statistische Fehlerbereich liegt bei 2,5 Prozent.

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AFP/Redaktion
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