Verdächtiger in rechtsextremer Brandanschlagsserie in Berlin bleibt auf freiem Fuß

Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit
Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit

Der zweite Tatverdächtige im Fall einer rechtsextrem motivierten Serie von Brandanschlägen in Berlin-Neukölln bleibt auf freiem Fuß. Das Kammergericht habe eine weitere Haftbeschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls für den Beschuldigten Sebastian T. als unbegründet verworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Das Kammergericht sieht demnach keine Fluchtgefahr.

Der Verdächtige T. war Ende Dezember mit einem weiteren Tatverdächtigen von Beamten der Berliner Polizei festgenommen worden. Die Männer werden verdächtigt, Brandanschläge auf die Autos eines Linken-Politikers und eines Buchhändlers in Berlin-Neukölln verübt zu haben.

Für die Brandstiftungen an den Fahrzeugen verneinte das Kammergericht den dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten T. laut Generalstaatsanwaltschaft. Für mehrere Taten, unter anderem wegen gewerbsmäßigen Betruges und mehrerer Bedrohungen, geht das Gericht demnach von einem dringenden Tatverdacht aus.

T. kam bereits Ende Januar auf freiem Fuß, nachdem das Landgericht eine erste Haftbeschwerde der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen hatte. Der andere Verdächtige war bereits nach seiner Verhaftung wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Auch gegen diese Entscheidung legte die Generalstaatsanwaltschaft Beschwerde ein.

Anzeige

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 25465 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.