Corona-Krise hat deutliche Einschnitte in Nürnberg hinterlassen

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Blick über Nürnberg - Bild: Uwe Niklas

NÜRNBERG. Die Corona-Krise hat auch in Nürnberg deutliche Einschnitte hinterlassen, wie das neue Corona-Datenblatt des Amts für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth verdeutlicht. Ausgewählte Frühindikatoren für den Arbeitsmarkt weisen auf eine eindeutig schwierige Situation jetzt und in Zukunft hin. Auch im Bereich Wirtschaft sind Kriseneffekte sichtbar. Es zeigt sich, dass beispielsweise der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe im April und Mai 2020 unter dem Niveau der Vorjahresmonate liegt.

Auch die Anzahl der Arbeitslosen im Nürnberger Stadtgebiet weist eine stetig steigende Tendenz auf. Vor allem anhand der Informationen, die zur Mobilität vorliegen, zeigen sich die starken Auswirkungen infolge der Ausgangsbeschränkungen seit 21. März. Während die Zahl der Radfahrer Anfang Mai bereits wieder auf Vorjahresniveau war, sind die Zahlen der U-Bahn-Fahrgäste weiter deutlich unter dem Niveau von 2019, wie die Nürnberger Stadtverwaltung mitteilte.

Das Corona-Datenblatt stellt die Entwicklungen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Mobilität jeweils im Vergleich zur entsprechenden monatlichen beziehungsweise wöchentlichen Entwicklung des Vorjahrs dar. „Es ist notwendig, dass verschiedene Dimensionen der Krise betrachtet werden. Nur dann lässt sich das Ausmaß der Pandemieauswirkungen einordnen und die getroffenen Maßnahmen können bewertet werden“, beschreibt Thomas Nirschl, Leiter der Abteilung Statistik, Umfragen und Prognosen im Amt für Stadtforschung und Statistik, die Zielsetzung des Datenblatts.

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