Maas: Friedensnobelpreis für Welternährungsprogramm „hochverdient“

Symbolbild: Nobelpreis
Symbolbild: Nobelpreis

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat den Friedensnobelpreis für das UN-Welternährungsprogramm (WFP) als „hochverdient“ gewürdigt. „Das Welternährungsprogramm steht für die Verantwortung der Weltgemeinschaft für jedes einzelne Menschenleben“, erklärte Maas am Freitag im Onlinedienst Twitter. Der „unermüdliche Einsatz“ des WFP rette jeden Tag Millionen Menschen vor Hunger und Mangelernährung. „Seine MitarbeiterInnen sind an den gefährlichsten Orten der Welt VorkämpferInnen der Menschlichkeit.“ Maas fügte hinzu, Deutschland sei „stolz“, dass es weltweit als zweitgrößter Geber Partner des WFP sei.

Kurz zuvor hatte das Nobelkomitee in Oslo bekannt gegeben, dass der Friedensnobelpreise in diesem Jahr dem Welternährungsprogramm zuerkannt wird. Demnach wird das WFP für seinen Einsatz gegen den Hunger weltweit und für die Verbesserung der Friedensbedingungen in Konfliktregionen ausgezeichnet. Das WFP sei eine „treibende Kraft“ gegen den „Einsatz von Hunger als Waffe“ in Kriegs- und Konfliktgebieten.

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