Gerd Müller für hohen UN-Posten nominiert

Dr. Gerd Müller - Bild: BMZ Pool/Janine Schmitz/photothek.net
Dr. Gerd Müller - Bild: BMZ Pool/Janine Schmitz/photothek.net

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist von der Bundesregierung für ein Spitzenamt bei den Vereinten Nationen nominiert worden. Wie sein Ministerium am Freitag in Berlin mitteilte, wurde Müller durch das Bundeskabinett als deutscher Kandidat für die Leitung der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido) in Wien benannt. Über die Nominierung Müllers für das Amt des Unido-Generaldirektors hatte zuerst das Portal „The Pioneer“ berichtet.

„Gerd Müller verfügt über langjährige Erfahrung in internationaler Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftlichen Entwicklung“, hieß es nun vom Entwicklungsministerium (BMZ). Im Fall seiner Wahl im November 2021 würde Müller voraussichtlich zum Jahresbeginn 2022 Nachfolger des derzeitigen Unido-Generaldirektors LI Yong werden, der im kommenden Jahr ausscheidet. Das BMZ wies allerdings darauf hin, dass es für das Amt „weitere starke Bewerber“ gebe.

Müller hatte im September seinen Rückzug aus der Bundespolitik angekündigt. Er werde 2021 nicht mehr für den Bundestag kandidieren, sagte der 65-Jährige damals. Müller begründete dies damit, dass er einen Generationenwechsel einleiten wolle.

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