Umfrage: Vertrauen in Ministerpräsidenten wächst in Corona-Pandemie

Symbolgrafik: Deutschland
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Das Vertrauen in die Ministerpräsidenten der Bundesländer ist in der Coronakrise deutlich angestiegen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Sender RTL und ntv bewerten in 13 von 16 Bundesländern mindestens 60 Prozent der Befragten die Arbeit ihrer jeweiligen Landesregierung positiv. Nur in Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Berlin liegt die Zustimmung demnach niedriger, in der Hauptstadt sogar unter 50 Prozent.

Spitzenreiter ist laut Umfrage der Hamburger Regierungschef Peter Tschentscher (SPD). 75 Prozent der Hamburger sind mit seiner Arbeit zufrieden, im Vergleich zu 2019 ein Plus von 15 Punkten. Auf dem zweiten Rang folgt Daniel Günther (CDU), den 66 Prozent der Bürger in Schleswig-Holstein positiv bewerten, ein Plus von acht Punkten. Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zeigen sich 72 Prozent der Bayern zufrieden, ein plus von 23 Punkten.

Auch bei der Kanzlerfrage führt Söder das Feld an. Wäre der CSU-Chef Kanzlerkandidat der Union und könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, würden ihm laut Umfrage 36 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) würden sich 22 Prozent entscheiden, für Grünen-Chef Robert Habeck 20 Prozent und für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz 15 Prozent.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 2500 Menschen zu ihrer Präferenz bei der Kanzlerwahl. Die Daten zur Zufriedenheit mit den Ministerpräsidenten basieren auf einer Umfrage unter rund 8000 Befragten.

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