Pentagon-Chef Austin spricht in Berlin auch über US-Soldaten in Deutschland

Lloyd Austin - Bild: Air Force/Sgt. Brittany A. Chase
Lloyd Austin - Bild: Air Force/Sgt. Brittany A. Chase

Bei seinem Berlin-Besuch wird US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auch über die US-Truppen in Deutschland sprechen. Rund 34.500 US-Soldaten sind derzeit in der Bundesrepublik stationiert – und das Thema hat in den vergangenen Monaten für viel Wirbel gesorgt.

Unter Präsident Donald Trump kündigte das Pentagon im Juli einen Abzug von einem Drittel der Soldaten aus Deutschland an. Während Trumps damaliger Verteidigungsminister Mark Esper strategische Überlegungen anführte, sprach Trump unverhohlen von einer Art Strafaktion: Deutschland gebe nicht genug für seine Verteidigung aus, sei bei der Nato „säumig“ und lasse sich von den USA schützen.

Die Pläne sorgten in Deutschland für große Besorgnis und stießen auch in den USA auf Kritik. Zu dem Truppenabzug kam es letztlich aber nicht: Zunächst bremste der US-Kongress Trumps Pläne aus. Der neue Präsident Joe Biden legte sie nach seinem Einzug ins Weiße Haus im Januar dann gänzlich auf Eis und ordnete eine grundsätzliche Überprüfung der weltweiten US-Truppenpräsenz an.

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