Lauterbach hält Rückkehr zu vollem Präsenzunterricht für vertretbar

Symbolbild: Schule
Symbolbild: Schule

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für die Wiederaufnahme des vollständigen Präsenzunterrichts in den Schulen ausgesprochen. Es sei nun die Zeit gekommen, „zum Präsenzunterricht zurückzukommen“, sagte Lauterbach am Montag zu Welt-TV. Präsenzunterricht sei bei regelmäßigen Corona-Testungen vertretbar: „Das hat sehr gut funktioniert und ist aus meiner Sicht eine Erfolgsgeschichte, die fortgeschrieben werden kann“, sagte er.

Im Herbst halte er dann Präsenzunterricht ohne Abstand und Masken wieder für möglich, wenn bis dahin genügend Schülerinnen und Schüler geimpft seien, sagte der SPD-Politiker.

Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, forderte derweil eine bevorzugte Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern mit Vorerkrankungen bei der Vergabe des Impfstoffs von Biontech.

Die Betroffenen wollten zurück in die Schulen, hätten „aber Angst davor, sich selbst zu infizieren und sich selbst in Gefahr zu bringen“, sagte Schramm dem Sender Phoenix. „Daher muss klar sein, Biontech, der einzige Impfstoff, der für diese Menschen zugelassen ist, der muss prioritär an diese Menschen gehen.“

Seit vergangener Woche steht erstmals in der EU ein Corona-Impfstoff auch für Kinder ab zwölf Jahren zur Verfügung: Nach der Zulassung des Vakzins von Biontech durch die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) für diese Altersgruppe können auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren in Deutschland ab dem 7. Juni geimpft werden.

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