Merkel fordert mehr Anstrengung bei Umsetzung „elektronischer Identität“

Angela Merkel - Bild: Bundesregierung/Denzel
Angela Merkel - Bild: Bundesregierung/Denzel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Anstrengungen dafür gefordert, eine „elektronische Identität“ in Deutschland zu ermöglichen. Hier sei der Personalausweis mit einem digitalen Chip der erste Ausgangspunkt, sagte Merkel am Donnerstag im Anschluss an eine Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin vor Journalisten. Menschen könnten dann leichter in Hotels einchecken oder elektronisch ein Konto eröffnen.

Wenn Deutschland eine digitale Souveränität wolle, sei es vernünftig, dafür auch vom Staat ein Angebot zu machen, sagte Merkel. Es gebe hier eine Konkurrenz mit den US-amerikanischen Plattformen. Um ein eigenes Sicherheitsniveau zu erreichen, sei es aber vernünftig, auch in Deutschland staatlicherseits ein Angebot zu haben.

Die Kanzlerin begrüßte große Fortschritte, die bei der Digitalisisierung auf allen staatlichen Ebenen erreicht worden seien. Es sei aber auch noch viel zu tun, um die mancherorts bereits angebotenen Leistungen überall verfügbar zu machen. „Es geht jetzt um die Umsetzung“, sagte die Kanzlerin.

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