GroKo verliert im „Politbarometer“ leicht an Zustimmung – Grüne und Linke legen etwas zu

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Symbolbild: Bundestag

Die Parteien der großen Koalition haben dem neuen ZDF-„Politbarometer“ zufolge leicht an Zustimmung eingebüßt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde sich die Union um einen Punkt auf 38 Prozent verschlechtern, wie es in der am Freitag veröffentlichten Umfrage heißt. Die SPD würde ebenfalls einen Punkt abgeben und käme auf 14 Prozent. Die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 21 Prozent.

Die AfD käme erneut auf neun Prozent, die FDP bliebe bei fünf Prozent. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf acht Prozent. Die anderen Parteien kommen zusammen unverändert auf fünf Prozent. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie ein Bündnis aus Union und SPD.

Die Liste der zehn wichtigsten Politiker wird weiterhin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angeführt. Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf  erhält sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Juli I: 2,7). Es folgen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit 1,9 (Juli I: 2,0) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), der mit 1,6 (Juli I: 2,0) klar verliert.

Es folgen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mit 1,4 (Juli I:1,4), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit 1,3 (Juli I: 1,5), Grünen-Chef Robert Habeck mit ebenfalls 1,3 (Juli I: 1,2) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit 1,1 (Juli I: 1,3). Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erreicht 0,5 (Juli I: 0,8), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) 0,3 (Juli I: 0,5). Schlusslicht ist CDU-Chefin und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit minus 0,1.

Für das „Politbarometer“ befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche 1249 zufällig ausgewählte Wahlberechtigten telefonisch.

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