Sonnenfinsternis in Südchile könnte von schlechtem Wetter getrübt werden

Sonnenfinsternis
Sonnenfinsternis

Trübe Aussichten: Die am Montag erwartete totale Sonnenfinsternis über der südchilenischen Region Araukanien dürfte durch einen Schleier von Regen und Wolken verdeckt werden. Der Wetterdienst meldete für 13.00 Uhr (Ortszeit, 17.00 Uhr MEZ) eine hundertprozentige Regenwahrscheinlichkeit. Tausende Menschen waren bereits am Wochenende in die Region gereist, um das Himmelspektakel bestaunen zu können. 

Die rund 120.000 Besucher in der Stadt Pucon hofften weiterhin, dass das schlechte Wetter am Montag vorbei sei, sagte der Bürgermeister der Stadt, Carlos Barra, der Nachrichtenagentur AFP. „Das Klima hier ist so wechselhaft, dass es genügt, wenn sich die Winde drehen“, fügte er hinzu. 

Um die totale Sonnenfinsternis zu erleben, müssen sich Beobachter auf dem schmalen Streifen des Mondschattens befinden, der auf die Erde fällt. Im aktuellen Fall handelt es sich dabei um ein rund 90 Kilometer weites Gebiet. Dort soll das Spektakel zwei Minuten und neun Sekunden lang zu sehen sein. Dabei wird die Sonne von der Erde aus gesehen durch den Mond verdeckt.

Abgesehen von dem schlechten Wetter wird das Bestaunen der Sonnenfinsternis auch durch die massiven Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie erschwert. Angesichts eines Anstiegs der Neuansteckungen baten die örtlichen Behörden die Menschen, nicht für die Sonnenfinsternis nach Pucon zu reisen. 

Trotz der Warnungen wollten sich viele das außergewöhnliche astronomische Phänomen nicht entgehen lassen: Am Wochenende füllten sich die Zufahrtsstraßen nach Pucon mit Autos, Motorrädern und Wohnwagen. 

Anzeige

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 23707 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.