53-jähriger Kölner wegen des Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauch verhaftet

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In Köln ist ein 53-jähriger Mann wegen des dringenden Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern festgenommen worden. Über soziale Medien soll der Mann Kinder kontaktiert und dazu veranlasst haben, kinderpornografisches Material anzufertigen und an ihn zu schicken, wie die Kölner Staatsanwaltschaft und die Polizei am Montag gemeinsam bekanntgaben. Außerdem soll der Beschuldigte selbst Kinder sexuell missbraucht haben.

Nach Hinweisen aus der Essener Ermittlungsgruppe „Berg“, die mit dem Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach befasst ist, sei die Wohnung des 53-Jährigen zunächst wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte durchsucht worden. Dabei beschlagnahmte die Kölner Polizei den Angaben zufolge mehr als 200 Datenträger. Bei der Auswertung des Mobiltelefons des 53-Jährigen seien die Ermittler dann auf Dateien gestoßen, die „auf aktive sexuelle Missbrauchstaten hindeuten“.

Wenig später seien ein elfjähriges Mädchen im Kölner Umland sowie ein 13-jähriger Junge aus Bayern als Geschädigte identifiziert worden. Laut Staatsanwaltschaft bestätigten die Kinder die Tatvorwürfe. Auch der Beschuldigte habe bereits gestanden. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach geht es um ein Netzwerk aus Pädokriminellen, die Kinder missbrauchten und untereinander in Chats kinderpornografisches Material austauschten.

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AFP/Redaktion
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