Söder fordert Einstufung von Tschechien und Tirol als Mutationsgebiet

Risikogebiet
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat gefordert, Tschechien und Tirol zu Mutationsgebieten zu erklären. Dies bringe den Vorteil, dass dann Einreisen nach Deutschland nur noch mit einem negativen Coronatest möglich seien, sagte Söder am Donnerstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. „Dies kann unsere Sicherheit deutlichst verbessern.“

Söder sagte, sollten Tschechien und das österreichische Bundesland Tirol als Mutationsgebiete eingestuft werden, werde Bayern beim Bund beantragen, auch stationäre Grenzkontrollen an den Grenzen zu den bayerischen Nachbarländern einzuführen. Bisher sind Großbritannien, Portugal, Irland, Brasilien und Südafrika als Mutationsgebiete eingestuft, weil in diesen Ländern mutierte Coronavirus-Varianten stark verbreitet sind.

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1 Kommentar

  1. Bei Tschechien ist es unbedingt nötig, dass man nur mit einem negativen Coronatest einreisen darf. Ich weiß das viele aus Bayern, vor allem Oberpfäzer rüber fahren um günstig Tabak und Zigaretten zu kaufen, aber auch nicht legale Drogen. Deswegen habe ich auch nicht verstanden, warum diese Grenzen überhaupt geöffnet wurden. Ansonsten bitte nicht nur Tirol, sondern ganz Österreich, wo bekannt ist das nahezu alles an Läden wieder geöffnet wurde. Hier hat Söder Recht und er sollte das unbedingt durchsetzen.

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