Ramelow verteidigt Bund-Länder-Vereinbarung zum Oster-Lockdown

Bodo Ramelow - Archivbild
Bodo Ramelow - Archivbild

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat den von Bund und Ländern beschlossenen Oster-Lockdown verteidigt. Die momentane Gefahr müsse abgewehrt werden, sagte Ramelow am Dienstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die Infektionszahlen stiegen sprunghaft, deshalb sei insgesamt eine „Osterruhe“ beschlossen worden. Dabei gehe es nicht nur um den Einzelhandel.

Es solle „alles unterbleiben“, das betreffe jedes Unternehmen, alle Produktionsbetriebe, jedes gesellschaftliche Leben einschließlich großer Veranstaltungen. Es sei auch richtig, innerhalb Deutschlands keine Reisen zuzulassen, sagte Ramelow.

Umso unverständlicher äußerte sich der Ministerpräsidenten über die Möglichkeit, derzeit nach Mallorca fliegen zu können. „Wir Ministerpräsidenten haben alle protestiert dagegen, dass die Bundesregierung einfach Mallorca von der Hochrisikoliste genommen hat und gleichzeitig nicht dafür gesorgt hat, dass die Flüge deutlich unterbleiben.“ Ramelow appellierte an die Menschen, zu Hause zu bleiben.

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