WHO, Nawalny, Thunberg: Mehr als 300 Vorschläge für Friedensnobelpreis

Nobelpreis
Nobelpreis

329 Menschen sind für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert worden, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Impfallianz Gavi. „Es wäre überraschend gewesen, wenn sich (die Pandemie) nicht in den Nominierungen widergespiegelt hätte“, sagte der Direktor des Nobel-Instituts, Olav Njolstad, am Montag. Die Namen der Nominierten werden für mindestens 50 Jahre unter Verschluss gehalten. Häufig machen die Einreicher ihre Vorschläge aber selbst öffentlich. 

Bereits bekannt waren die Nominierungen des früheren US-Präsidenten Donald Trump und der Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Außerdem nominiert sind die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen und das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ). Auf der Liste finden sich auch bekannte Oppositionspolitiker wie die belarussische Aktivistin Swetlana Tichanowskaja und der in Russland inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Die bisher höchste Zahl an Vorschlägen war im Jahr 2016 mit 376 Kandidaten verzeichnet worden.

Das Nobel-Komitee wird seine Wahl am 8. Oktober bekanntgeben. Im vergangenen Jahr war das Welternährungsprogramm (WFP) ausgezeichnet worden. 

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 23148 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.