WHO: Immer weniger Corona-Sterbefälle bei über 80-Jährigen in Europa

Symbolbild: Krankenhaus
Symbolbild: Krankenhaus

In Europa ist die Zahl der Corona-Sterbefälle bei über 80-Jährigen auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie gesunken. Wie der Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Hans Kluge, am Donnerstag in Athen sagte, ist das vermutlich auf den Fortschritt bei den Corona-Impfungen für Risikogruppen zurückzuführen.

In den vergangenen zwei Monaten habe sich die Zahl der Corona-Sterbefällen bei Menschen über 80 Jahren von allen anderen Altersgruppen abgekoppelt, sagte Kluge. Mittlerweile entfielen nur noch knapp 30 Prozent der Todesfälle auf die Altersgruppe ab 80 Jahren.

Kluge, der die Infektionslage in Europa vor knapp zwei Wochen noch als so „besorgniserregend“ wie seit Monaten nicht mehr bezeichnet hatte, sieht zudem „erste Anzeichen“, dass sich die Übertragung des Coronavirus in mehreren europäischen Ländern verlangsamt. Kluge riet aber weiter zu Vorsicht: In jeder Minute würden in der Region durchschnittlich noch 160 neue Infektionsfälle registriert.

Die Europa-Direktion der WHO ist für 53 Staaten zuständig, darunter auch Russland und mehrere ehemalige Sowjetrepubliken in Zentralasien.

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